Samstag, 30. Juni 2012

Monsanto - mit Gift und Genen

Im Rahmen der Gruppe "anders gärtnern" und in Anlehnung an die Diskussion  um globale Machenschaften (Monsanto) habe ich mir folgenden interessanten Film angeschaut:" Monsanto-mit Gift und Genen" (Youtube:http://www.youtube.com/watch?v=ZAzpVbgLxeo&noredirect=1).

Dieser Film gibt Einblicke in ein Unternehmen, welches sich weltweit immerweiter ausbreitet und vor keiner Lüge oder Manipulation halt macht.
Ich kann ihn nur weiterempfehlen - unglaublich interessant aber auch enorm schockierend!

Levin

Wie wohnt ihr denn?

Heißt anders wohnen auch besser wohnen? Wahrscheinlich muss das jeder für sich selbst entscheiden und definieren. Die einen wollen ihre Umgebung auf das Nötigste reduzieren und genießen dadurch mehr Freiheit, die anderen brauchen den kleinen Luxus ( das eigene Bad, Fernseher, Internet...). Ich könnte mir z.B. nicht vorstellen auf einem Bauwagenplatz zu leben, weil man selbst doch sehr viel Energie in diese Lebensform stecken muss: Das eigene Zuhause bauen, nur zum Duschen irgednwo anders hingehen, Wasserkanister rumschleppen, im Winter erst einmal Feuer machen... trotzdem akzeptiere ich natürlich, wenn andere Menschen gerne so leben möchten.
Wie sieht es denn bei euch aus? Seid ihr zufrieden mit eurer Wohnform?

Ich denke Hamburg, das Studentenwerk und die Wohngenossenschaften legen doch schon Wert darauf das Wohnen in Wohnungen nachhaltiger, gemeinschaftlicher und freier zu gestalten. Naja, zumindest für die neuen Wohnungen... viele ältere Gebäude stehen ja leider leer. Für die Bauwagenplätze gilt das auch nicht ganz. Am Beispiel Zomia sieht man, dass sie nirgendwo so richtig akzeptiert werden und um einen festen Standort richtig kämpfen müssen. Gut finde ich aber, dass es möglich ist, sich mit mehreren engagierten Menschen zusammenzuschließen und ein eigenes Wohnprojekt zu realisieren. (siehe vorletzer Vortrag in Q-Studies und Autofreies Wohnen).
Was meint ihr? Hat jemand Erfahrungen gemacht und Verbessungsvorschläge für das Wohnen in Hamburg? Inwiefern haben denn die Stadtplaner und Architekten Einfluss?

Liebe Grüße =)

Freitag, 29. Juni 2012

Bunte Streusel

Hallo Anderslebende,

morgen bzw heude am Samstag den 30.Juni von 14-16:00 Uhr wird die Stadtparkwiese zur Bühne, jedes Hamburger Radio zum genießenden Ohr!

Unter freiem Himmel legt bunte streußel auf und hören kann es nur, wer ein Radio bei sich hat - normal oder zum Beispiel über Handystream. Gib ihm Open Air lädt ein zum Livekonzert ohne Boxen, mitten in der grünen Oase der Stadt. 

Hier noch ein soundcloud link zum Act:  http://soundcloud.com/bunte-streusel .
Das geschulte Ohr der Medienabteilung sagt ja zum Sound!!

Das lustige und innovative Konzeptt wird präsentiert von Tide, dem Hamburger Stadtsender. 
Tide lockt mit dem Versprechen: Wenn Hamburg zahlreich erscheint, wird es auch ein zweites oder drittes Radio-Open Air geben – wegen der Liebe. Die Medienabteilung wird da sein und sich das Spektakel ansehen(falls es nicht aus Eimern regnet) und euch beim nächsten Kurstreffen berichten, oder noch besser: Macht euch selbst ein Bild und kommt vorbei oder dreht euren  Radio von zuhause aus  auf.

Tide- der seit 2004 existierende Sender versucht jenseits des Mainstreams zu existieren und versucht jedem zu ermöglichen, unabhängig von Vorkenntnissen, auf eigene Faust Medien zu machen- ob Talkshow, Literatur, Comedy oder Hörspiel, Musik oder Kurzfilm .
Außerdem verfügt Tide über eine eigene Akademie, und setzt sich dafür ein die Stadtteilkulturen und die Medienkompetenz Jugendlicher zu fördern, und somit das Engagement zu wecken selbst aktiv zu werden.

Tide schreibt über sich selbst: „TIDE ist experimentelle Bühne für neue Fernseh- und Radioformate, Sprungbrett für Talente - und nicht zuletzt - Treffpunkt für engagierte, neugierige Bürger Hamburgs.“ Also wer von euch
Fernsehen oder Radio selbst gestalten möchte, mal öffentlich seine Meinung über Merkel&co loswerden will, oder einfach nur die Musik spielen will die er/sie mag hat hier die große Chance.

Wer von euch aber einfach nur mal reinhören/sehen will kann das hier tun: 
           TV .    Tide TV läuft täglich von 12 bis 24 Uhr, außerdem Samstag und Sonntag von 0 bis 2 Uhr. 
                       Bei Kabel Deutschland im analogen Netz auf Kanal 21. 
                       Bei willy.tel und wilhem.tel im analogen Netz aufKanal 34 sowie im digitalen Free-TV. 
                       Bei MartensTV im analogen Netz auf Kanal 9

         Radio :  TIDE 96.0 läuft auf UKW 96,0 MHz, im Hamburger Kabel auf 95,45 MHz und per Live- 
                             Stream

Wir, Maximilian und Kay, werden euch das Thema Tide in der nächsten Sitzung noch ausführlicher vorstellen und Tide hat uns heude als Interviewpartner für die Abschlussarbeiten zugesagt. 

Vielleicht können wir ja auch gruppenübergreifende Querverbindungen herstellen und Tide bespielsweise als Promoter für Mateuz und sein Verkehrsinselspektakel anwerben- wer weiss,...

Wir finden das Konzept einfach gut und es funktioniert: Radio und Fernsehprogramm nicht darauf abgerichtet was der Großteil der Leute hören will, sodnern von Leuten die das was sie tun freiwillig und aus Spaß machen und deswegen ist und bleibt Tide individuell und eben ANDERS-HIER UND HEUTE.

In dem sinne,
beste Grüße von der (schon verschollen geglaubeten) Medienabteilung, Kay und Maximilain

Gemeinsames Essen im LEAF

Hallo Alle zusammen,

also wie im Seminar schon angekündigt wurde unser Treffen auf den 4. Juli verlegt. Wir haben uns vorgenommen im LEAF um 19 Uhr gemeinsam Essen zu gehen.  Jeder, der mitkommt würde uns große Freude bereiten.

Das Restaurant befindet sich in der Eulenstraße 38 in Altona.

Ich bitte um eine reichzeitige Zusage (spätestens Sonntag), da wir uns noch um eine Reservieren kümmern müssten.

Gerne könnt ihr mir per Mail schreiben. (sibeloezbek@hotmail.de)

Auf der Homepage www.restaurant-leaf.de ist eine Speisekarte vorhanden.

Liebe Grüße

Sibel Özbek





Donnerstag, 28. Juni 2012

Gegen Ausländerfeindlichkeit, aber wie?

Ich weiß nicht so ganz, was die letzten beiden Posts auf diesem Blog sollen. Ich nehme an, sie beziehen sich auf die Diskussion über EM, Fahnen und Nationalismus, die wir im Seminar hatten. Dass es Nazis und Ausländerfeindlichkeit in Deutschland gibt, bestreitet niemand. Dass man was dagegen tun muss, sollte klar sein. Die Fragen, die für mich dann entscheidend wären - und deren Diskussion ich auch in diesem Blog spannend fände, sind: Was kann man machen? Wie kann man das Zusammenleben stärken, sich gegenseitig achten und wertschätzen? Welche Initiativen und Projekte gibt es? Wie arbeiten sie? Wie kann man die Zivilcourage fördern? Wir haben zum Beispiel über Hajusom gesprochen, über Switch, über interkulturelle Gärten. Sind das Möglichkeiten, wen kann man damit erreichen...?

Ob der Klau oder das Verbrennen von Fahnen geeignete Mittel zur Reduzierung von Ausländerfeindlichkeit sind, bezweifle ich. Immerhin haben sie in unserem Fall eine Diskussion angeregt.


Mittwoch, 27. Juni 2012

"Am Tisch neben mir schimpft jemand über die „scheiß Kanaken.“ Er meint damit den Kellner, der kein Englisch versteht. Der Fan selbst kann augenscheinlich weder Ukrainisch, Polnisch oder Russisch, weswegen sich die Kommunikation als schwierig erweist."

"Auf die Frage, was der Nazidreck solle, fragt er zurück: „Was dagegen?“ Die drei gehen weiter, drehen sich nach ca. 50 Metern noch einmal gleichzeitig zusammen um und rufen in unsere Richtung: „Sieg Heil, Fotze und Schwuchtel“ und verschwinden dann."

http://www.publikative.org/2012/06/22/eine-u-bahn-von-lemberg-bis-nach-auschwitz/

msg Marius

Public Viewing in Neuwied: Eintritt für Dunkelhäutigen nur gegen deutsches Gedicht?

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Public-Viewing-in-Neuwied-Mussten-Fans-wegen-Hautfarbe-draussen-bleiben-_arid,444550.html#articletop

mit solidarischen Grüßen Marius

holt den goldenen Streifen!

Sonntag, 24. Juni 2012

Anders EM ?!?

"Deutschland knicken. Eine Broschüre zu EM und Nationalismus

Alle zwei Jahre fällt die Nation in den gleichen Rausch: Die Großevents zu den Fußball-Europa- und Weltmeisterschaften der Männer sind mehr als nur ein sportliches Ereignis. Das „Mitfiebern für ein Team“ tritt in den Hintergrund hinter den Stolz auf ein ganzes Land."






Für jeden dem seine Deutschlandfahne am Auto fehlt und sich fragt wer sie hat.


Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und sollte es auch, egal welche Meinung man danach hat!

Quelle: http://cosmonautilus.blogsport.de/materialien/

Mittwoch, 20. Juni 2012

Das Gartendeck feiert Geburtstag

Das Gartendeck in St. Pauli wird ein Jahr alt. Und feiert. Am Dienstag, dem 26. Juni ab 19 Uhr mit Essen und Trinken. Mehr unter www.gartendeck.de. Und am Mittwoch kommen sie dann zu uns ins Seminar - und erzählen, wie es war :-) Ab Juli soll es dort auch regelmäßig Kundalini-Yoga geben ?!

Montag, 18. Juni 2012

10 Gründe vegan zu werden


1. Intensivtierhaltung
Die Intensivtierhaltung der modernen Landwirtschaft strebt danach, eine maximale Menge an Fleisch, aber auch an Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren, und das bei minimaler Platzanforderung. Kühe, Kälber, Hühner und andere Tiere werden in kleinen Käfigen oder Ställen gehalten, oft so beengt, dass sie sich nicht einmal umdrehen können.

2.Tiertransporte
In den seltensten Fällen werden Tiere dort aufgezogen, wo sie geboren, oder dort geschlachtet, wo sie aufgezogen werden. In der modernen Intensivhaltung sind auch lebende Tiere nichts weiter als Ware - und so werden sie gehalten und so werden sie auch transportiert: zusammengepfercht, übereinandergestapelt auf engstem Raum, fahren Millionen von Tieren mitunter tagelang, auch über die Grenzen der EU hinaus, auf den Ladeflächen von LKW, Schiffen oder anderen Transportmitteln, oft ohne Futter oder Wasser.

3. Küken sexen
Küken sexen - Dahinter verbirgt sich nämlich die gängige Praxis Küken, die zum Eier legen gezüchtet werden, nach ihrem Geschlecht auszusortieren. In der Zucht für die Eierproduktion sind männliche Küken, ähnlich wie männliche Kälber in der Milchproduktion, ein unerwünschtes Nebenprodukt. Da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen von Hühnern gibt, welche darauf angelegt sind, innerhalb kürzester Zeit besonders viel an Körpermasse zuzulegen, sind männliche Küken in der Legehennen Zucht unprofitabel und müssen selektiert werden.

4. Käse ist nicht vegetarisch
Für die Herstellung von Hart- und Schnittkäse wird als Gerinnungsmittel Lab benötigt; das ist ein Enzymgemisch, das aus den Mägen besonders jung geschlachteter Kälber gewonnen wird - besonders jung deshalb, da dieses Enzym eigentlich dafür da ist, dem Kalb bei der Verdauung der Muttermilch zu helfen und die Produktion des Labgemischs mit dem Heranwachsen abnimmt. Für gewöhnlich werden dafür männliche Kälber genommen - die "Nebenprodukte" der Milchindustrie. Da Kühe nur Milch geben, wenn sie geboren haben, müssen sie jährlich geschwängert werden. Die weiblichen Kälber finden großgezogen selbst profitable Verwendung als Milchkühe - die männlichen jedoch werden meist früh geschlachtet und landen als Kalbsfleisch auf den Tellern der Menschen, unabhängig davon ob Bestandteile ihres Magens für die Käseherstellung verwendet wurde oder nicht.

5. Umweltschutz
 17 Teller Nudeln aus dem Kühlschrank holen, 16 Teller davon in den Müll werfen und nur einen essen? Wenn ihr Fleisch oder Tierprodukte esst, passiert genau das: eine Verschwendung von Ressourcen und Verschmutzung der Umwelt in ganz großem Stil.

Fakt ist: Die Nutztierindustrie verursacht mit 18 % mehr Emissionen als der globale Verkehr: Sie trägt einen Anteil von 37% der globalen Methan Emissionen, 9% des Treibhausgases CO2 und 65% von Stickoxid - einem Gas das ein 300-fach größeres Potential zur globalen Erwärmung hat, als CO2.

Fakt ist: Ungefähr 70% des weltweiten Getreideanbaus geht in die Fütterung der Tiere in der Landwirtschaft.

Fakt ist: Jede Minute wird die Fläche von ungefähr sieben Fußballfeldern planiert, um mehr Raum für bewirtschaftete Tiere zu schaffen.

Fakt ist: Etwa 70% des amazonischen Regenwaldes sind zu bereits gerodet oder niedergebrannt worden, um Weidefläche für Tiere zu gewinnen.

Fakt ist: Ein Drittel aller fossilen Energien werden verwendet um Nutztiere zu züchten.

Fakt ist: 70% aller Trinkwasserressourcen gehen in die Landwirtschaft. Eine omnivore Ernährungsweise erfordert ungefähr 15.000 Liter täglich, eine vegetarische 4.500 Liter und eine vegane ca. 1.100 Liter.

Fakt ist: In den USA produzieren Nutztiere 130 Mal mehr Exkremente als die menschlichen Einwohner.

Fakt ist: Pestizide, Dünger und andere in der Landwirtschaft und Nutztierindustrie eingesetzte Mittel verschmutzen Grundwasser, Böden und die Luft.

Vegan leben ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz.
6.Welthunger
Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren. Der Grund ist genauso einfach wie dramatisch: Die Diskrepanz zwischen dem Wert an Energie, den wir in Getreideform an die Tiere verfüttern und dem Wert an Energie, den wir von den Tieren in Form von ihrem Fleisch und ihrer Produkte gewinnen, ist enorm.

So könnte man mit Sojabohnen, die auf einem Hektar Land (das ist die Fläche von etwa anderthalb Fußballfeldern) 5.000 Menschen ernähren, wenn die Sojabohnen direkt als menschliche Nahrungsmittel genutzt würden. Verfüttert man die Ernte dieser Fläche jedoch erst an Tiere, kann man von diesen Tieren nur noch 191 Menschen ernähren. Ungefähr kann man sagen, dass man für ein Kilogramm essbares Fleisch etwa 16 Kilogramm Getreide aufbringen muss.
7. Gesundheit
Grundsätzlich gilt, dass Veganerinnen und Veganer natürlich auf ihre Ernährung achten müssen - jedoch nicht mehr und nicht weniger als Fleischesser. Wenn man sieht, dass im gigantischen Markt für Nahrungsergänzungsmittel nur ein Bruchteil der Präparate vegan ist, wird schnell klar, dass Mangelerscheinungen bzw. die Vorbeugung davor mitnichten lediglich ein Thema für solche Ernährungsexoten wie Veganer sind.

In der Regel genügt es, auf einen halbwegs abwechslungsreichen Speiseplan zu achten - viel Gemüse und Obst, öfter mal Vollkornprodukte statt Weißmehl, ausreichend Bewegung und wenig Fett und Alkohol, und ihr seid gesundheitlich auf der sicheren Seite. Wenn ihr einen besonders stressigen Alltag oder ein unregelmäßiges Schlafverhalten habt, selten zum Kochen kommt und/oder Gemüse höchstens in Form von Tomatensauce auf der Pizza mögt, dann könnt ihr auf Präparate wie
Vegetar Plus oder ganz normale Vitaminbrausetabletten aus der Drogerie zurückgreifen - gerade im Winter oder zur Beruhigung überbesorgter Eltern vielleicht keine schlechte Idee.

8. Fische sind kein Essen
Die Welternährungsorganisation FAO hat die Schätzung aufgestellt, nach der über 70% des weltweiten Fischbestandes bereits abfischt sind. Anderen Berichten zufolge werden die Meere bis zum Jahr 2048 überfischt sein, wenn sich an den Fang-Praktiken nichts ändert.

Ein ökologisches Desaster für die Meere
Moderne Fischerei hat mit der romantischen Vorstellung des Fischers in seinem kleinen Kutter nichts mehr zu tun. Heute fängt man Fische mit gigantischen Netzen - in den größten Schleppnetzen finden bis zu 16 Jumbojets Platz. Diese werden mit Gewichten, die bis zu 5t wiegen können, über den Meeresgrund gezogen und plannieren alles nieder, was sich dort befindet; mit verheerenden Folgen für das ökologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt der Meere.

Viele der gezüchteten Fischarten wie Garnelen und Lachse sind Fleischesser - so werden für jedes Kilogramm tellerfertigen Zuchtfisch 5 Kilogramm Meeresfische benötigt. Außerdem sind diese Aquafarmings im Grunde wenig anderes als Massentierhaltungsfabriken für Fische - mit all den negativen Erscheinungsformen für unsere Umwelt wie tonnenweise Ausscheidungen, massenweise Wasserverbrauch und Antibiotika im Futter - und nicht zu vergessen die unwürdigen Lebensbedingungen für die Fische.

Fischerei - Tödlich für den Beifang
Wenn Netze so groß sind, dass sie mehrere hundert Tonnen Fisch auf einmal fangen können, landet darin nicht nur der Fisch, den man essen kann und will. Berichten von Greenpeace zufolge sterben allein im Ärmelkanal jährlich 2.000 Delfine als Beifang. Der Tod im Netz wirkt sich zum Teil dramatisch auf die Population von Wal- und Hai-arten aus. Seesterne, Kraken, Krebse aber auch Korallen werden gefangen und tot zurück ins Meer geworfen. Fischer werfen eine Koralle, die als Beifang im Netz gelandet ist, wieder über Bord. Eine solche Koralle braucht etwa 500 Jahre um zu wachsen.

9. Weil Bio es nicht bringt
Die allermeisten Menschen sind der Ansicht, dass Tiere vor Tierquälerei geschützt werden sollten und sind gegen Massentierhaltung oder Tiertransporte. Auf das zunehmende Bewusstsein in der Bevölkerung für den Horror der Intensivtierhaltung reagieren Unternehmen, indem sie ihre Produkte mit Kennzeichnungen versehen, die beruhigende Begriffe wie "Bio", "Freilandhaltung", "artgerecht" oder "natürlich" tragen.

Diese Kennzeichnungen mögen Bilder von Tieren heraufbeschwören, die auf grünen Weiden frei herumlaufen, aber die Realität des Lebens und Sterbens diesen Tieren sieht ganz anders aus. Denn auch wenn diesen Tieren etwas mehr Bewegungsraum als in der konventionellen Nutztierwirtschaft zugestanden oder ihnen kein Tiermehl oder Antibiotikum verfüttert wird, bedeutet das noch lange kein Gewinn an Lebensqualität. Und auch das Ende des Lebens an der Melkmaschine oder in der Eierproduktion bestimmt der Profit: Gibt eine Bio-Kuh nicht mehr genug Milch oder ein Bio-Huhn genügend Eier um sich wirtschaftlich zu rechnen, wird es zum Schlachter transportiert. Hühner können in der Natur ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen - als Legehuhn wird es jedoch nicht älter als zwei Jahre.


10. Wundervolle Tiere
Schweine träumen und in ihrer Intelligenz vergleichbar sind mit dreijährigen Kindern und wesentlich schlauer und verspielter sind als Hunde? Hühner schneiden in Wahrnehmungstests so gut ab wie Katzen, Hunde und sogar einige Primaten. Wenn sie sich frei bewegen dürfen, bilden sie Beziehungen und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Kühe sind sanftmütige, gefühlsbetonte, soziale Tiere mit facettenreicher Persönlichkeit, die starke Familiengefüge pflegen - wenn man sie ihr natürliches Leben führen lässt. Primatenforscher haben bei Affen ethische Verhaltensweisen entdeckt. Fische kommunizieren untereinander und mögen Berührungen. Es gibt Berichte von verliebten Meeressäugern.

Wenn ein Hund ausgeschimpft wird, dann ist er traurig und fühlt sich schlecht, wenn ihr ein Pferd ausschimpft, ist es beleidigt. Eine Katze reagiert eher trotzig und pinkelt aus Rache in euer Zimmer. Auch innerhalb einer Spezies gibt es Unterschiede und Eigenheiten: Einige Katzen sind verschmust, andere zurückhaltend, es gibt schlauere und weniger intelligente Individuen, genauso wie liebenswürdigere und gemeinere. Genau wie Menschen werden Tiere von ihrer Umwelt geprägt und entwickeln eine entsprechende, individuelle Persönlichkeit. Der größte Unterschied zwischen Nutztieren und Haustieren besteht darin, wie wir sie behandeln.





Gruppe: ANDERS ESSEN
Asli Kurt

Mittwoch, 13. Juni 2012

Jugendmedientage

Die Jugendmedientage finden dieses Jahr in Hamburg statt. Hier ein Link mit den wichtigsten Infos.
http://www.freihafen.org/allgemein/1736-jugendmedientage-2012-in-hamburg-2

Genug haben - mehr sein. Ein Blog

Ich habe noch einen womöglich interessanten Blog entdeckt: http://genughaben.de/blog/
Zufrieden und (finanziell) unabhängig leben. genug haben - mehr sein. ist das Motto. Geführt wird der Blog von Frank Wolf. Er plant seine finanzielle Unabhängigkeit in etwa sieben Jahren, indem er seine Ausgaben um 60% reduziert. Das erreicht er u.a. durch andere Arten von Konsum, einen genügsamen Lebensstil, Gärtnern (und Werbung auf dem Blog :-) Schaut mal rein.

Dienstag, 12. Juni 2012

Hajusom

Hallo ihr Lieben,
falls ihr Freitag oder Samstag noch nichts vor habt, hier eine coole Veranstaltung, die sicher den Einen oder Anderen gefallen wird! Dabei geht es um eine Theateraufführung von minderjährigen Flüchtlingen aus den unterschiedlichsten Ländern und mit den unterschiedlichsten Sprachen, die auf eine theatralische Art und Weise Gefühle, Ängste und Hoffnungen, die sie hier haben, aufführen. Aufjedenfall empfehlenswert! Hier der link dazu:

http://kampnagel.de/index.php?page=detail&cluster=657695

Saisonal und regional essen - Wozu?

Eine Frucht wächst in unserer Region nur zu bestimmten Zeiten. Möchte man also z.B. im November Erdbeeren essen, bedeutet dies, dass wir sie nicht aus Deutschland sondern z.B. aus Neuseeland geliefert bekommen. Wie manche schon ahnen zieht dies ungewollte Folgen nach sich.

Hier einige Contra-Argumente im Bezug auf nicht saisonales und regionales Essen:

-für den langen Transport benötigt, dass Transportmedium Treibstoff aus fossilen Brennstoffen
-zum Teil werden die Früchte mit Chemikalien besprüht, damit sie die lange Reise bestehen
-da sie nicht kurz vor dem Verzehr, sondern schon viel früher geerntet werden, können sie ihr volles Aroma nicht entwickeln
-gleiches gilt für den Vitamingehalt
Besser ist es also, die Früchte und Gemüse dann zu essen wenn sie in unserer Region zu haben sind.

Auf Wochen- oder Bauernmärkten werden meist beide Komponenten in Einklang gebracht. Regional, da die Produkte hoffentlich aus der Umgebung kommen und saisonal, eben da sie ja nur zu bestimmten Jahreszeiten in der Umgebung wachsen.

Um raus zu finden wann und wo ein Markt in Hamburg ist, klicke man bitte auf folgenden Link:


Und hinter folgenden Link verbirgt sich ein Saisonkalender, den man sich gerne ausdrucken und an seinen Kühlschrank magneten kann wenn man möchte =)





Montag, 11. Juni 2012

Vegan: Was / Warum

Die Entscheidung Vegan zu werden hat verschiedene Hintergründe. Es könnten moralische, gesundheitliche, religiöse, politische, ethische oder ökologische Gründe sein. Aus diesen Gründen lehnt ein(-e) Veganer(-in) die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ab und stellt seine Lebensweise darauf ein. Er verzichtet auf den Konsum von tierischen Produkten wie z.B. Fleisch, Fisch, Milch Eiern, Honig und anderen tierischen Lebensmitteln. Wer ganz streng Vegan lebt, vermeidet auch andere tierische Produkte wie z.B. Kleidung. Veganer tragen keine Pelze noch Leder, Wolle, Daunen oder andere tierische Produkte. Selbst Produkte wie z.B. Kosmetik, Medikamente oder Waschmittel, die mithilfe von Tierversuchen hergestellt wurden, werden von den Veganern abgelehnt. Der Grund weshalb einige Menschen Vegan leben ist die ethische Überzeugung. Mit der ethischen Überzeugung ist gemeint, dass Tiere ebenso wie Menschen ein Recht auf Leben, Unversehrtheit und Freiheit zusteht. Die Ausbeutung und Tötung von Tieren wird konsequent abgelehnt.


Was auch ganz interresant ist, die Biohaltung der Tiere... Bio-Nutztierhalter sind der Meinung das Sie besser und behutsamer mit den Tieren umgehen als normale Nutztierhalter.


Dazu ein Video mit Link:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten557.html

ANDERS ESSEN - Asli Kurt


Samstag, 9. Juni 2012


Der „Münzgarten“
Das Münzviertel, oder auch Hinterhof St. Georgs, befindet sich zwischen dem Hauptbahnhof und Hammerbrook neben Gleisen und hohen Gebäuden. In diesem Viertel leben rund 1000 Bewohnern, den es an Grünflächen mangelt, das Bedürfnis nach mehr Grün im Viertel steigt. Auf Grund dessen müssen die Bewohner, vor allem Familien mit Kindern, in die Nähe des Stadtrandes fahren, um Grünflächen zu sehen und dort eine schöne Zeit zu verbringen. Im Münzviertel verwandeln sich zur Sommerzeit die Parkplätze in sogenannte „Grilloasen“. Um solches zu verhindern und um etwas Grün im Viertel zu ermöglichen, haben sich die Bewohner Gedanken über das „Urban Gardening“ gemacht, um einen sogenannten „Nachbarschaftsgarten“ zu errichten, in dem sich die Menschen zu jeder Zeit treffen können, wenn sie das Bedürfnis nach Grünem haben.
Der „Münzgarten“ ist noch ein sehr junges Projekt, das am 15. April 2011 in die Wege geleitet wurde. An diesem Tag wurde eine LKW-Ladung voller Muttererde für den Garten bereitgestellt und die Arbeit konnte losgehen. Die Erde wurde in Hochbeete und Beete umgeschaufelt, um Obst, Gemüse sowie Kräuter und anderes anzupflanzen.

Seine Eröffnung, also das erste Treffen, hatte der „Münzgarten“ am 03.02.2012, das auf großen Plakaten veröffentlicht wurde. Mit ihrem Motto: „Mit dem Viertel, für das Viertel!“ wollen die Münzviertler ihren grünen Treffpunkt für jeden willkommen heißen.
Ece Gür - Anders Gärtnern


Donnerstag, 7. Juni 2012

Interkultureller Garten Wilhelmsburg




An einem Sonntag im Mai haben wir den "Tag der Offenen Tür" genutzt, um uns mal genauer im Interkulturellen Garten Wilhelmsburg umzusehen. Direkt hinter der Bushaltestelle Krankenhaus Groß-Sand biegt man in den Veringpark ab und sieht schon aus der Ferne die bunten Wohnwagen. Unter einem kleinen Holzpavillon stehen Bänke und Getränke für Gäste und Gärtner. An dem Sonntag waren schon ein paar Gärtner bei ihren Beeten.

Schilder, die Themen wie das Richtige Kompostieren behandeln, sind auf dem ganzen Grundstück verteilt und helfen den Hobbygärtnern. Ein kleines Gewächshaus an der Seite beherbergt empfindlichere Pflanzen. Eine sehr entspannte und friedvolle Atmosphäre prägt hier das Miteinander, wie uns einer der Gärtner erzählte. Wir verbrachten hier einen schönen Nachmittag und können jedem empfehlen, sich dieses Projekt auch mal anzusehen! 

Isabelle - Anders Gärtnern